Was kann man tun?

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Hier will ich als Beispiel den Grundriss einer Werkstatt für Züge zeigen. Vom Auftraggeber wurde eine systematische, iterative Vorkonzeption mit Variantenbildung und Kostenvergleichen angefragt. Es wurde nicht vorgegeben, was hinten rauskommen sollte, sondern eine funktionaler Anforderungskatalog erarbeitet, der von der finalen Lösung möglichst gut erfüllt werden musste. Da der betriebene Aufwand sich direkt im Preis niederschlägt, konnte durch eine fruchtbare interdisziplinäre Diskussion das Konzept immer weiter verschlankt werden. – Soweit, dass sich zum Schluß eine bemerkenswerte Rentabilität einstellte.

Bauherren eines Eigenheimprojektes sollten nicht glauben, dass sich dieses Vorgehen nicht übertragen liese! Mein bester Rat lautet:

Werfen Sie alle Architekturhefte, Bauherrenzeitschriften und BHW-Prospekte weg! („Don’t read beauty-magazines. They only make you feel ugly.“)

Mein zweitbester Rat ist: Beauftragen Sie bei Ihrem Architekten zunächst nur einen Vorentwurf und bezahlen Sie gut für den Fall, dass Ihr Architekt kreative Vorschläge einbringt, Ihre Aufgabenstellung preiswerter zu erfüllen. Die beste Wohnqualität entsteht nämlich durch eine entspannte Finanzlage nach dem Einzug. — Das vergißt man leicht.